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Jeder hat sich wahrscheinlich schon mal über irgendetwas geärgert. Seien es Behörden, Unternehmen, Geschäfte, Politiker oder Einzelpersonen. Häufig kann man nichts anderes gegen seinen Ärger tun als ihn herunterzuschlucken. Manchmal hilft es sich zu beschweren, manchmal sind aber die Ärgerverursacher erstaunlich resistent gegen Beschwerden und bewunderswert ignorant. Deswegen möchten wir das Forum des Internets nutzen, um unserem Ärger Platz zu machen. Wir werden versuchen, dies in einer möglichst neutralen Form zu machen und es bei der Beschreibung des Geschehenens zu belassen. Gleichwohl hoffen wir, mit dieser Seite beizutragen, dass andere Personen Ärgernisse vermeiden können. Wir sind auch gerne bereit Erfahrungen von Euch hier aufzunehmen. Für Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wonneberg AGUnsere erste gemeinsame Wohnung hatten wir in der Sihlfeldstrasse in Zürich bei der Wonneberg AG gemietet. Schon unmittelbar nach dem Einzug wurde uns klar, dass wir uns eine neue Wohnung suchen werden. Zusagen der Wonneberg AG wurden grundsätzlich nicht eingehalten. Nur nachdem wir gedroht hatten, dass wir die Miete auf ein Sperrkonto einzahlen würden, wurde dann doch reagiert. Auf der anderen Seite kamen überschnell Mahnungen und Drohungen, obwohl die Miete nachweisbar fristgerecht bezahlt worden ist. Auch Mieterhöhungen wurden schnell mal erlassen, hingegen wurde die Miete bei Senkungen des Hypothekarzinses nicht reduziert. Auch hier musste erst mit gerichtlichem Vorgehen gedroht werden. Im Mietvertrag standen Klauseln, die nicht mit dem Mietrecht übereinstimmen (und somit nichtig sind) und bei der Rückzahlung der Kaution musste auch erst wieder mit gerichtlichem Vorgehen gedroht werden. Allgemein war der Tonfall der Mitarbeiter sehr unverschämt. Rundum ein unerfreuliches Erlebnis. Das Beschriebene trug sich im Jahr 1997/98 zu. Möglicherweise haben sich die Zustände bei der Wonneberg AG inzwischen gebessert. Foto-BörseAm Limmatquai in Zürichbefindet sich dieser Photoladen, in dessen Auslage ich eine Rolleiflex und einen Yashica-Nachbau der Rolleiflex als Occasionsgerät entdeckte. Ich wollte mich nach den Preisen und den Unterschieden zwischen den Kameras erkundigen und betrat den Laden. Ich war der einzige Kunde. Auf die Frage nach den Preisen bekam ich als Antwort, ich solle doch gucken, das stehe im Schaufenster. Dort waren aber in der Tat keine Preise aufgeführt. Erst nach unverschämten weiteren Bemerkungen bequemte sich die Dame die Preise zu nennen (die sehr hoch waren). Fragen nach den Unterschieden zwischen den beiden Typen wurden abgebügelt mit den Worten, da solle ich mir ein Buch kaufen und sie hätte besseres zu tun. Wohlgemerkt, ich war der einzige Kunde im Laden. Seit diesem Erlebnis kann ich Klagen von Einzelhändlern nicht mehr ernst nehmen. Foto ErnstAuch in diesem Photogeschäft in Zürich erkundigte ich mich nach einer Rolleiflex. Tatsächlich war dort ein neuwertiges Modell, dessen Preis aber sehr hoch war. Bei einem zweiten Besuch wollte ich gerne noch ein paar Informationen wie zum Beispiel die Seriennummer, um das Modell einstufen zu können. Wenn ich erst noch überlegen müsse, so sei in diesem Fall die Kamera schon verkauft, meinte der Verkäufer darauf und ich fragte mich, ob absurdes Verhalten Voraussetzung ist für das Betreiben eines Photogeschäftes. Foto WalserUnd noch ein Photogeschäft auf dieser Liste... Via Ebay habe ich bei Foto Walser in Bayern ein Objektiv bestellt. Die Überweisung wurde am 13. Dezember getätigt. Das Objektiv habe ich nach etlichen Nachfragen Ende Januar zum ersten Mal in Händen gehalten. Zusätzliche Portokosten, die durch Versäumnis von Foto Walser entstanden waren, wurden mir verrechnet und das Objektiv hatte einen Kratzer auf der Frontlinse, was wohl für Neuware nicht akzeptiert werden muss. Nach etlichen weiteren Beschwerden hatte ich dann ein akzeptables Objektiv zwei Monate nach der Überweisung in Händen. Ein Teil der Portokosten steht immer noch aus, da die Angestellten es noch nicht einmal schaffen Schweizer Franken in Euro umzurechnen. So einen schlechten Service habe ich selten erlebt. Ich kann nur davon abraten, hier zu kaufen. SwisscomEine Monopolstellung macht arrogant, faul und inkompetent. Swisscom Fixnet ist ein prächtiges Beispiel zur Belegung dieser Behauptung. So kann es passieren, dass auf einmal ein Telephonanschluss ausser Betrieb gesetzt wird. Bei der Störungstelle wird beharrlich behauptet, dass der Fehler sicher nicht bei Swisscom liege. Man wird im Kreis unter den Callcenter-Mitarbeitern weitergereicht. Jedes Mal muss man die eigene Telephonnummer angeben, die man aber zu Beginn des Anrufs eintippen musste. Vier von fünf Mitarbeitern können nur gebrochen Deutsch, obwohl man am Anfang wählen durfte, in welcher Sprache man bedient werden will. Erst wenn einem der Kragen platzt, wird die Störung als solche eingetragen. Deswegen passiert aber noch lange nichts. Zusagen über Rückrufe werden nicht eingehalten. Bei erneuter Anfrage wird eingestanden, dass noch nichts gemacht wurde, dass man dies aber jetzt beschleunigen würde. Tatsächlich wurde der Anschluss aber fast gleichzeitig wieder freigeschaltet. Eine Hand weiss nicht, was die andere tut... Sobald Swisscom nicht mehr das Monopol auf die "letzte Meile" hat werden wir wechseln. Deutsche BahnZugegeben - in der Schweiz ist man sehr verwöhnt durch die Schweizerischen Bundesbahnen was den öffentlichen Personenverkehr betrifft, denn der ist vorbildlich. Bitter ist aber, dass es in Deutschland einmal ähnlich gut war. Inzwischen wurde die Deutsche Bahn aber gründlich verpfuscht. Die Bahnangestellten sind zwar freundlicher geworden aber eigentlich wäre es mir wichtiger, pünktlich anzukommen als freundliche Entschuldigungen für Verspätungen und Schlampereien anhören zu müssen. Ich fahre etliche Male pro Jahr mit der Deutschen Bahn. Es stellt inzwischen eine absolute Ausnahme dar, wenn ich wirklich pünktlich und ohne Probleme am Ziel ankomme. Eine Verbindung zu wählen, die nur 15 Minuten Zeit zum Umsteigen lässt, bedeutet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Entscheidung, nicht zur gewünschten Zeit am Ziel anzukommen. Die Statistiken der Deutschen Bahn behaupten zwar eine grosse Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, aber es käme doch einem statistischen Wunder gleich, wenn immer nur ich die Verbindungen mit Verspätungen erwischen würde. Ich kann deswegen diesen Statistiken keinen Glauben mehr schenken. So wie sich die Deutsche Bahn im Moment präsentiert, kann man es wirklich niemanden mehr verübeln, wenn jemand auch für Kurzstrecken lieber das Flugzeug oder das Auto wählt. FS / TrenitaliaMuss man wirklich noch Worte über die italienische Bahn verlieren? Streiks, Chaos, Pannen, Verspätungen... Wer endlich mal alle Klischees über Italien bestätigt sehen möchte, dem sei eine Reise mit diesem Unternehmen an das Herz gelegt... LufthansaBisher war ich recht zufrieden mit der Lufthansa. Bei einem Flug nach Bremen gab es aber Verzögerungen und der Anschlussflug hatte nicht auf uns gewartet. Das so etwas passieren kann, ist mir klar. Ich bin aber nicht einverstanden mit der Art und Weise wie die Fluggäste behandelt werden. Auf explizite Nachfragen im Flugzeug wurde uns erklärt, dass wir den Anschluss erwischen würden. Am Boden hiess es dann, das Flugzeug konnte nicht warten. Das Personal hielt es noch nicht einmal für angebracht uns für die Umstände um Entschuldigung zu bitten. Man könne ja nichts dafür. So drückt sich jeder um die Verantwortung. Es wurde als selbstverständlich betrachtet, dass die Passagiere halt warten. Noch nicht einmal Gutscheine für einen Kaffee wurde angeboten. Ich finde dieses Verhalten unakzeptabel. Auf einen Beschwerdebrief kam nur seichtes Gelaber und keine ernsthafte Stellungsnahme als Antwort zurück. Sehr enttäuschend. IberiaFairerweise das Positive zuerst: Ich und mein Gepäck sind auf direktem Weg bei allen Flügen am Zielort angekommen. Das war es denn aber auch schon, ich betrachte Iberia als Servicewüste. Viermal bin ich mit Iberia über den Atlantik geflogen und kann übereinstimmend folgendes berichten: Das Menü war bei allen Flügen identisch. Wenn man das Pech hat in der hinteren Hälfte des Flugzeugs zu sitzen, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr sein Menü wählen können, da eines inzwischen ausgegangen ist. Das wird Vegetarier sowieso nicht stören, denn für sie gibt es sowieso nichts zu essen. Die Auswahl bestand aus Huhn oder Lasagne mit Hackfleisch. Die Stewards und Stewardessen sind unfreundlich, ungeschickt und nicht gerade fleissig. Getränke werden nur zum Essen verteilt. Wer sonst auf dem 18stündigen Flug Durst bekommen sollte, muss in die Küche laufen und betteln. Es muss einen nicht erstaunen, wenn man angerempelt oder mit Cola übergossen wird. Englisch können sie fast nicht sprechen. Ich habe immer bei den spanischen Durchsagen mehr verstanden als bei ihren englischen Texten. Und ich kann kein Spanisch... Wenn Iberia wirklich deutlich günstiger wäre als die anderen Fluggesellschaften, könnte ich dies Verhalten noch akzeptieren. Da dies nicht der Fall ist, finde ich es einfach lausig. Aero ContinenteDieser Eintrag wird nur die wenigsten Leute interessieren. Aero Continente ist eine peruanische Airline und nicht mit Continental Airlines zu verwechseln. Wir hatten bei Aero Continente einen Flug von Lima nach Quito (einfach) für den 2. Mai gebucht. Irgendwie hatten wir das Gefühl, es wäre nicht schlecht, den Flug noch zu bestätigen, obwohl das für den Hinflug ja nicht üblich ist. Und siehe da, Aero Continente hat uns eigenmächtig auf einen späteren Tag umgebucht, was wir wohl sonst erst am Flughafen erfahren hätten. Wir sind dann bei ihrer Agentur vorstellig geworden und haben gemeckert. Sie hatten eine sehr komische Sichtweise des Problems und wollten, dass wir beweisen, dass wir unbedingt am 2. Mai fliegen müssten. Nun, ich kann auch stur sein und nach einer Stunde war alles so wie wir wollten. Nicht weiter zu empfehlen diese Airline... HochzeitsausstatterDiese Kategorie Unternehmen gestattet einen pauschalen Rundumschlag. Das sind alles Kriegsgewinnler. Das sind dieselben Unternehmer, die in einem Krieg mit beiden Parteien Geschäfte machen würden. Mit dem Argument "An dem wichtigsten Tag in Ihrem Leben wollen Sie doch wohl nicht etwa sparen? Blablabla..." werden pauschal alle Artikel, die nur entfernt an einer Hochzeit gebraucht werden könnten, mindestens 50 Prozent teurer verkauft. Da hilft nur boykottieren, Alternativen suchen und selber machen. Nur Mut, das geht auch! Blumen KrämerIn diesem Blumengeschäft in Zürich hatte Sophie ihren Brautstrauss bestellt und sehr detaillierte Anweisungen gegeben. Sie erhielt aber einen ganz anderen Strauss und war tief enttäuscht. Diese Krämerseelen hatten ungefragt eine ganz andere Blume verwendet und hinterher noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen. So kann man sich auch selber disqualifizieren... Neonatologie des Stadtspitals TriemliWir haben mit der ärztlichen Leitung der Neonatologie des Stadtspitals Zürich schlechte Erfahrungen gemacht, fühlten uns mit unseren Sorgen alleine gelassen und trafen auf keine wirkliche Gesprächsbereitschaft und Hilfsbereitschaft unser Problem zu lösen. Wohlgemerkt mit den PflegerInnen und TherapeutInnen waren wir sehr zufrieden. Falls es nochmal nötig würde, bringen wir unsere Kinder sicher nicht mehr in die Neonatologie des Stadtspitals Triemli sondern besser gleich in das Kinderspital Zürich, in dem wir wesentlich bessere Erfahrungen gemacht hatten. Für Auskünfte über Details stehen wir gerne zur Verfügung. AllianzJede Begegnung mit Versicherungen (Krankenversicherungen eingeschlossen) ist unerfreulich. Es gibt keine grössere Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung in der Werbung und Realität als in dieser Branche. Wer sich auf Versicherungen verlässt, ist verlassen. Nach einem Blechschaden mit dem Auto einen Freundes meldete ich den Schaden bei der Allianz, bei der ich auch eine Versicherung zum "gelegentlichen Führen fremder Fahrzeuge" abgeschlossen hatte. Es wurde zunächst abgelehnt den Schaden zu übernehmen, da ich als Car-Sharing-Teilnehmer ja nicht nur gelegentlich fremde Fahrzeuge führen würde. Zum Schreien absurd, diese Begründung. Nachdem ich beharrte und sehr deutlich wurde, gab es dann von Seiten der Allianz ein Einlenken und der Schaden wurde übernommen. Es wird einfach auf Biegen und Brechen versucht jede Zahlung zu vermeiden. Ohne dass man laut wird, geht anscheinend gar nichts. Bitter... City Night LineMit meinen beiden kleinen Kindern fuhr ich im Nachtzug nach Bremen und hatte dafür extra einen Rausfallschutz bestellt. Dieser fehlte auf der Rückfahrt wegen einer "internen Kommunikationspanne". Zum einen wurde ich im Zug auch noch unverschämt durch das Personal behandelt ("Das ist nicht unser Problem, was Sie am Bahnhof abmachen."), zum anderen hatte ich eine schlaflose Nacht, da ich die Kinder mit in mein Bett nehmen musste und zum dritten wurde meine Forderung auf Entschädigung in Höhe der Mehrkosten des Nachtzugtickets im Vergleich zu einem normalen Zugticket mit blödsinnigen Argumenten wie "Gleichbehandlung aller Passagiere" und "Branchenüblichkeit" abgelehnt. Durchwegs unerfreulich und eigentlich tragisch, denn nun rücken die ökologisch schlechteren Varianten wie Auto oder Flugzeug wieder in den Mittelpunkt. Off Price Baby und Peg PeregoWir hatten einen Kinderwagen von Peg Perego beim Off Price Baby in Wil erworben. Nach noch nicht einmal einem halben Jahr war der Sitzbezug an den Stellen der Fussstreben durchgescheuert. Offensichtlich war der Sitzbezug vom Hersteller falsch montiert worden. Dies zeigt die Ausführung der Lasche und vor allem der Vergleich mit anderen Kinderwagen des gleichen Typs. Man sollte denken, dass dies ein klarer Garantiefall ist. Weit gefehlt jedoch bei Off Price Baby und Peg Perego. Nach meinem Verständnis sollte der Händler die Interessen des Kundens beim Hersteller vertreten oder zumindest neutral sein. Bei Off Price Baby wird aber hingegen gleich sofort behauptet, dass der Kinderwagen überbeansprucht wurde und dass man den Kinderwagen unsachgemäss behandelt hat. Es entspann sich ein längerer Streit per Brief und Email, der einen gewissen Unterhaltungswert hat, ob der Absurdität der Antworten und Vorwürfe aus dem Hause Off Price Baby. Dieser Brief- und Emailverkehr kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden, auch um sich selbst ein objektives Bild zu machen. Allen anderen möchten wir ans Herz legen, nie bei Off Price Baby und auch nie Peg-Perego-Produkte zu kaufen. Im Problemfall ärgert man sich nur... |